Großglockner

Der Großglockner markiert mit 3798m Höhe die höchste Erhebung von Österreich und befindet sich in der Alpenregion Hohe Tauern. Doch bis zum Jahr hatte der Ortler (3905m) den Status als höchster Gipfel Österreichs, wurde jedoch im Vertrag von St. Germain nach dem zweiten Weltkrieg Südtirol (Italien) zugeordnet. Direkt am südlichen Gebirgsfuß befindet sich der Alpenort Heiligenblut auf einer Höhe von 1291m. Von hier beginnt seit dem Jahr 1935 die 47,8km lange Großglockner Hochalpenstraße, die über die höchstgelegene Passstraße Österreichs die Bundesländer Kärnten und Salzburg miteinander verbindet. Wer diese fährt passiert an der höchsten Stelle das ehrwürdige Hochtor auf 2504m. Auch zweigt der Passstraße eine Nebenstraße ab, die zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2369m) ab. Hier bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Glocknergruppe. Darüber hinaus lassen sich hier die süßen Murmeltiere aus nächster Nähe beobachten und auch zahlreiche seltene Alpenpflanzen entdecken.


Bohinjsko jezero (Wocheiner See)

Direkt am Fuße des Triglav-Nationalparks in Slowenien befindet sich mitten in den Julischen Alpen der Bohinjsko jezero. Er ist 4,1km lang, 1,2km breit und bis zu 45m tief. Gespeist wird er hauptsächlich vom Savica-Wasserfall, während aus dem See selbst schließlich die Sava Bohinjka, dessen Wasser schließlich in Belgrad in die Donau mündet.

Auf dem See selbst laden zwei Schiffe zu einer Rundfahrt ein, auf der den Fahrgästen die Region nochmals näher erläutert wird. Die Boote selbst stammen einst vom Königssee und erhielten hier nochmals ein zweites Leben. Am Flussufer des Ortes Ribčev Laz befindet sich die Kirche St. Johannes der Täufer, die mit über 700 Jahren eine der ältesten Kirchen Sloweniens ist.


Seilbahn Boppard

Unmittelbar am Mittelrhein befindet sich kurz vor Koblenz die Sesselbahn Boppard. Hier wartet auf die Fahrgäste eine nostalgische und gemütliche Fahrt mit dem Zweiersessellift aus den 1950er Jahren, der zunächst über einige Weinberge hinweg aus Boppard hinausschwebt und nach wenigen Fahrminuten mit einer faszinierenden Aussicht über den Rhein wartet. Über die Schieferfelsen hinweg geht nach etwa der Hälfte der Fahrtzeit in einen dichteren Eichenwald hinein, wo die Bergfahrt nach einer Länge von 915m, einer Höhendifferenz von 232 Metern und einer Fahrtzeit von etwa 20 Minuten endet. Von hier führt ein kurzer und uriger Pfad weiter zum Gedeonsblick, von dem ein unvergesslicher Blick auf die Rheinschleife wartet.


Saarschleife

Die Saarschleife zählt wohl zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Saarlands und befindet sich nahe der Gemeinde Mettlach auf der Gemarkung des Ortsteil Orscholz. Etwa 180m oberhalb der Flusskurve befindet sich der Aussichtspunkt Cloef, der einen atemberaubenden Ausblick auf die Saar bietet.

Wer schwindelfrei ist, der kann sich auf den angrenzenden Baumwipfelpfad wagen. Dieser führt auf einer Länge von 1.250 Metern völlig barrierefrei auf die 42m hohe Aussichtsplattform hinauf, von der aus ebenfalls ein spektakulärer Ausblick auf die Saarschleife wartet.


Schiltach

Die Stadt Schiltach befindet sich im Mittleren Schwarzwald im Landkreis Rottweil. Auch mündet hier mitten im Ortskern der Fluss Schiltach in die Kinzig. Auch in Schiltach als Flößerstadt bekannt, denn hier wurden bereits ab dem Jahr 1339 Baumstämme zu Flößen zusammengebunden und anschließend über den Flussweg nach Holland gebracht, wo es überwiegend zum Schiffsbau verwendet wurde und die Flößerei somit den Ort über Jahrhunderte lang prägte.

Die Altstadt selbst ist geprägt von zahlreichen historischen Fachwerkhäusern, die teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammen. Besonders auf dem Marktplatz bekommt man durch das Gefühl, man würde eine Zeitreise in Vergangenheit machen. 


Krai Woog Gumpen

Krai, was? Zugegeben, der Name klingt schon etwas seltsam, denn er stammt aus dem alemannischen und bedeutet übersetzt „laut tosender Wasserfall“.

Der kleine, aber wunderschöne Wasserfall befindet sich sehr entlegen mitten im Hotzenwald auf der Gemarkung von Görwihl und ist besonders jetzt nach den bitterkalten Winternächten zu einem bezaubernden Eisschauspiel geworden.


Todtmooser Wasserfall

Auch wenn der Todtmooser Wasserfall mit seinen eher kleineren Fallstufen nicht zu den größeren Wasserfällen des Schwarzwaldes zählt, so gilt er dennoch als Geheimtipp. Besonders dann, wenn ihn klirrend kalte Winternächte in ein bezauberndes Naturschauspiel aus Schnee und Eis verwandelt haben.

Der Todtmooser Wasserfall befindet sich direkt an der L146 zwischen Todtmoos und Bernau und misst über alle Kaskaden eine Gesamtfallhöhe von 34 Metern. Auch zwischen den Fallstufen bieten die Bachläufe des Rüttebachs tolle Fotomotive und laden zum Verweilen ein.


Eichhörnchenwald Hinterzarten

Wer die putzigen Tierchen einmal aus nächster Nähe bestaunen möchte, der ist im Eichhörnchenwald in Hinterzarten genau richtig. Mit etwas Glück, Ruhe und Geduld lassen sich die Vierbeiner sogar aus der Hand füttern.

Aber Achtung bei der Futterwahl!: Eichhörnchen bevorzugen heimische Nüsse, wie zum Beispiel Haselnüsse, Erdnüsse oder andere Essensreste. Diese verursachen schwere Magenkrämpfe!


Die Murmeltiere

Während viele wohl den Steinbock als prägnantestes Tier im Alpenraum bezeichnen, so gehört bestimmt auch das Murmeltier (Marmota) dazu, welche im gesamten Alpengebiet auf einer Höhenlage bis 2000m, in seltenen Fällen sogar bis 3000m beheimatet sind. 

Mit einer Länge von um 50cm und einem Gewicht im Herbst von bis zu 4kg zählen Murmeltiere zu den größten Lebewesen der Gattung der Nagetiere. Sie leben in größeren Familienverbänden und Kolonien und sind besonders tagsüber aktiv. Gerne ruhen sie sich auch auf einem warmen Stein aus. Zu den größten Fressfeinden der Murmeltiere zählen die Greifvögel oder Füchse. Bei drohender Gefahr stoßen sie einen schrillen Pfiff aus und warnen somit die anderen Tiere ihres Verbunds, die innerhalb von Sekunden ihre Erdlöcher aufsuchen. Mit Beginn der Schneeschmelze erwachen die Murmeltiere aus ihrem Winterschlaf und legen in den Sommermonaten wieder eine dicke Fettschicht an für den nächsten Winter.


Viamala

Die Viamala (lateinisch: schlechter Weg) befindet sich ca. 30 Kilometer südlich von Chur im Kanton Graubünden und bezeichnet eine enge Schluchtstelle, durch die der Hinterrhein kurz vor seinem Zusammenfluss mit dem Vorderrhein passiert. Den Namen selbst hat die Schlucht den alten Römern zu verdanken, die hier einen Reiseweg durch die Alpen über den Bernadinopass bereits 1500 Jahre v. Chr. einen Durchgangsweg anlegten. Auch im Mittelalter stellte die etwa acht Kilometer lange Engstelle ein wichtiger Verbindungsweg durch die Alpen dar. Auch Johann Wolfgang von Goethe reiste einst durch die Schlucht und hielt sie 1788 als Zeichnung fest.

Seit 1903 ist die engste Stelle der Schlucht mit über 300m Felshöhe über Treppen und Wege erschlossen und bietet dem Besucher einen eindrucksvollen Einblick, mit welchen Kräften sich das Wasser einen Weg durch die Schlucht gebahnt hat. Besonders auffällig ist ein großer, tonnenschwerer Findling inmitten der Schlucht, denn er besteht aus Gestein, welches erst deutlich mehrere Kilometer weiter entfernt wieder vorkommt. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, wie er an seine Stelle kam, hat ihn das Gletschereis dorthin geschoben oder rollte er doch eines Tages von den Bergen hinab und fiel mit einem großen Schlag in die Schlucht?


Rheinschlucht

Mitten im Kanton Graubünden schlängelt sich der noch sehr junge Vorderrhein durch die wildromantische Rheinschlucht und entstand vor etwa 10.000 Jahren. Damals ereignete sich der Flimser Bergsturz, als Milliarden Kubikmeter Fels herunterstürzten und den Rhein zu einem gewaltigen See anstauen ließen. Im Anschluss bahnte sich das Wasser einen Weg durch die Geröllmaßen und schuf die heute 13 Kilometer lange bis zu 400m tiefe Schlucht. Wenige Flusskilometer abwärts münden Vorder- und Hinterrhein schließlich zusammen, wo er dann als Strom bis zum Bodensee weiterfließt.

Am Rande der Gemarkung Flims befindet sich mit der sogenannten Aussichtsplattform „Il Spir“ ein wunderschöner Aussichtspunkt auf die Rheinschlucht, wo man auch die Bahnlinie des berühmten Glacier Express von Zermatt nach St. Moritz entdecken kann.


Säntis

Der Säntis ist mit seiner Höhe von 2502m die höchste Erhebung der Appenzeller Alpen. Wer auf dem Gipfel angekommen ist, dem wird von hier oben klar, warum der Bodensee auch „schwäbisches Meer“ bezeichnet wird. Denn von hier oben werden die Ausmaße des Sees vollständig von Konstanz bis nach Bregenz sichtbar. Wer nach Süden blickt, dem ragen die mächtigen Berner Alpen um Eiger (3967m), Mönch (4110m) und Jungfrau (4167m) entgegen. Ferner lässt sich auch der Piz Bernina erkennen, der mit seiner Höhe von 4049m die höchste Erhebung der Graubündner Alpen ist. Aber auch die Zugspitze (2962m) ist von hier aus in Richtung Osten sichtbar.

Der Gipfel selbst ist seit mehreren hundert Jahren ein Anziehungspunkt für Bergliebhaber. Seit 1935 ist der Gipfel durch eine Luftseilbahn von Schwägalp erschlossen. Im April 1999 sorgte am Nordhang des Gipfels eine Schneehöhe von 8,16m für die jemals höchstgemessene Schneehöhe der Schweiz.


Titisee

Der Titisee genießt internationale Berühmtheit. Kaum verwunderlich, denn wer durch die Seepromenade schlendert, der begegnet hier Touristen aus nahezu allen Ländern. Auch wenn es nach reichlich Trubel klingt, so lohnt sich dennoch ein Abstecher in die zahlreichen Souvenirläden mit den berühmten Schwarzwälder Kuckucksuhren.

Wer an heißen Sommertagen den See zur Erfrischung aufsucht, der kann über die Badestelle im See schwimmen gehen oder auch einfach am Seeufer seine Füße abkühlen. Wer eine eher ruhigere Abkühlung in einem See Sucht, der ist eher am Schluchsee aufgehoben, da dieser größer ist und sich dadurch die Menschen etwas mehr verteilen. Eine Wanderung um den See herum ist auch möglich. Für die sechs Kilometer sollten etwa zwei Stunden eingeplant werden. Ebenfalls lohnt sich ein Abstecher zum naheliegenden Eisweiher oder zum Hochfirst. 


Staubbachfall Lauterbrunnen

Das Schweizer Dorf Lauterbrunnen wird häufig auch als Tal der Wasserfälle bezeichnet.

Wer in den Ort hineinfährt, dem fällt sofort der Staubbachfall am westlichen Ortsrand auf, der über eine Fallkante ins Tal stürzt. Er zählt mit seiner Höhe von 297 Metern zu einem der höchsten Wasserfälle von ganz Europa.

Wer jetzt denkt, dass das aus dieser Höhe einen großen Lärm verursacht, der liegt falsch. Denn der Höhenunterschied ist so groß, sodass das Wasser vor dem Aufprall in winzige Staubpartikel zerfällt und nahezu lautlos auf den Boden fällt. Gerade im  Sommer kann diese Briese sehr erfrischend sein, wenn der Bereich nicht wegen Felssturzgefahr abgesperrt ist.


Hasler Höhle

Die Hasler Erdmannshöhle zählt zu den ältesten Tropfsteinhöhlen Deutschlands. Wer sie besucht, steigt in eine bezaubernde Welt von Tropfsteinen hinab, die in Form als Stalagtiten, Stalagmiten und
Stalagnaten zu sehen sind und einzigartige Formen gebildet haben. So sind hier unter anderem Hochzeitstorten, Haizähne oder die Krippe von Betlehem zu erkennen. Auch wenn die Tropfsteine mehrere Millionen Jahre alt sind, so sind sie dennoch sehr empfindlich und sollten in keinem Fall berührt werden.

Die Höhle kannst du auf eigene Faust erkunden. Auf dem Weg durch die niedrigen Höhlengänge lässt dich zurecht vermuten, dass hier Erdmänner oder Zwerge leben.


Wimbachklamm

Die Wimbachklamm befindet sich in den Berchtesgandener Alpen bei Ramsau. Auch wenn die Schlucht mit ihren gerade einmal 200 Metern nicht besonders lang ist, so zählt sie für mich persönlich zu den schönsten der Alpen. Besonders beeindruckend ist die Ostwand der Schlucht, die durch unzählige Wasserfälle ein atemberaubendes Naturschauspiel bilden. Die Stege durch die Klamm sind schon seit 1847 erschlossen.


Stuibenfall

Mitten im Ötztal befindet sich zwischen den Gemeinden Umhausen und Niederthai mit einer Gesamtfallhöhe von 159 Metern der größte Wasserfall Tirols.

Den Namen hat der Wasserfall seinen steilstufigen Fallkanten zu verdanken, die gewaltige Wasserstaubwolken erzeugen und besonders in den heißen Sommermonaten eine wohltuende Erfrischung darstellen.

Direkt am Wasserfall befindet sich auch eine 80 Meter lange Hängebrücke. Von ihr bietet sich dem Wanderer einen atemberaubenden Blick auf den Stuibenfall und weiter auf den Ort Umhausen. Direkt am Fuße des Wasserfalls befindet sich auch das Ötzi-Dorf, welches mit seinen archäologischen Freilichtbauten zu einer Zeitreise in die frühe Vergangenheit der Menschheit einlädt und aufzeigt, wie der berühmte „Mann im Eis“ gelebt haben muss.


Das Eggenertal

Mitten im Markgräfler Land befindet sich zwischen dem Dreiländereck und den Höhenzügen des Südschwarzwaldes das Eggenertal. 

Die sonnige Lage des Tals und die lehmhaltigen Böden eignen sich ideal für den Anbau von Obst. Während die steileren Süd- und Westhänge des Tals für den Anbau von Weintrauben genutzt werden, bieten sich die übrigen Wiesen zum Anbau von anderen Obstbäumen, wie Äpfel, Kirschen, Zwetschgen, Birnen und Mirabellen an. Zwischen den einzelnen Baumfeldern ragen immer mal wieder größere Walnussbäume empor.

Besonders im Frühling bietet sich eine Wanderung auf dem 2,5km langen Obstlehrpfad durch das Tal an.


Zermatt

Hoch oben im Kanton Wallis befindet sich mit Zermatt ein berühmtes Bergdorf in den Schweizer Alpen. Rund um den Ort thronen nahezu majestätisch 22 Gipfel mit einer Höhe von über 4000 Meter über dem Meeresspiegel. Darunter befindet sich mit der Dufourspitze (4643m) der höchste Berggipfel der Schweiz. Ebenso befindet sich hier das legendäre und weltberühmte Matterhorn (4478m).

Zwischen den hohen Bergen befinden sich viele tolle Bergseen, die mit dem spiegelnden Matterhornblick zum Verweilen einladen. Aber auch die Gornerschlucht ist ein Paradies für Naturliebhaber. Außerdem gibt es besonders in den Weilern Furi und Blatten urig alte Bergbauernhäuser, die für ein besonderes Schweiz-Feeling sorgen.


Feldsee

Aus der Vogelperspektive und vom Aussichtspunkt beim Bismarckdenkmal wirkt der Feldsee nahezu kreisrund. Der kleine, aber dennoch über stolze 30 Meter tiefe Karsee lädt Wanderer zum  Besuchen und Verweilen in einer herrlichen Landschafts-idylle ein. Wer das Schauspiel der Seespiegelung betrachten möchte, der hat in den Morgenstunden die größten Chancen (um 08:00 Uhr da zu sein reicht völlig aus). Im Feldsee selbst wächst in etwa ein bis zwei Metern Tiefe die nur hier und teilweise auch noch im Titisee existierende Art des stachelsporigen Brachsenkrauts. Bitte beachtet daher die geltenden Naturschutz-Gesetze, im See selbst herrscht wegen der empfindlichen Pflanze ein generelles Badeverbot.

 

 


Krimmler Wasserfälle

Die Krimmler Wasserfälle sind mit ihrer Gesamtfallhöhe von 385 Metern die höchsten Wasserfälle von ganz Österreich. Sie befinden sich im Nationalpark Hohe Tauern im Salzburger Land. Hier stürzt das Wasser der Krimmler Ache, welches später über die Salzach in den Inn mündet, über insgesamt drei Kaskaden in die Tiefe. So misst die oberste 145m, die mittlere 100m und die unterste nochmals 145m. Zu dem Einzugsgebiet der Krimmler Ache zählen rund 110 km², weshalb hier auch ordentliche Wassermassen ins Tal donnern. Ab dem Jahr 1835 baute man die Wege rund um die Wasserfälle aus und machte ihn für Touristen zugänglich.


Königssee

Der Königssee im Berchtesgadener Land ist einer der wunderschönsten und malerischsten gelegener Seen in ganz Deutschland.

Besonders ist hier auch das Echo, welches die Schiffspassagiere vom Kapitän selbst höchstpersönlich via Flügelhornkonzert selbst zu Ohren bekommen.

Auf der anderen Seeseite wartet zum einen der Obersee, an einer anderen Schiffsanlegestelle befindet sich die Wallfahrtkirche St. Bartholomä und auch eine typisch bayrische Wirtschaft mit kleinem Biergarten.


Burgbach-Wasserfall

Der Burgbachwasserfall gehört mit seiner stolzen Höhe von rund 32 Metern zu den höchsten Wasserfällen des Nordschwarzwaldes. Auch wenn der Anstieg vom Parkplatz zum Wasserfall hinauf eher steil ist, so entschädigt anschließend der erfrischende Wasserfall jeden einzelnen Höhenmeter. Direkt am Wasserfall lädt eine Himmelsliege zum Verweilen bei dem moosigen Kleinod ein.


Schloss Neuschwanstein

Das Schloss Neuschwanstein gilt ohnehin schon als eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten von ganz Deutschland. Daher sollte eine Besichtigung bei einer Bayernreise fast schon Pflicht sein. Das Märchenschloss wurde von König Ludwig II. (1845-1886) im Jahre 1869 in Auftrag gegeben.

Es liegt hoch oben über dem Ort Hohenschwangau und bietet eine grandiose Aussicht in Richtung Füssens‘ Seenlandschaft.

Das Schloss kann nur mit einer Führung von Innen besichtigt werden, was aber sehr empfehlenswert ist. Um das weiße Schloss von außen in der vollen Pracht betrachten zu können, lohnt sich ein Abstecher auf die unweit entfernte Marienbrücke, die über die Pöllatschlucht führt.


Watzmann

Der Watzmann ist mit seiner Höhe von 2713m ü. NN. die höchste Erhebung und auch das Wahrzeichen der Berchtesgadener Alpen. Direkt neben ihm ragt auch der Gipfel des kleinen Watzmanns (2307m ü. NN.) empor, der aufgrund einer Sage auch als Watzmannfrau bezeichnet wird: Der Legende zufolge soll hier vor langer Zeit ein König namens Watzmann geherrscht haben, der vom Volk aufgrund seiner mörderischen Züge durch sein Herrschaftsgebiet sehr gefürchtet war. So soll er eines Tages auch an einem Hirtenhaus vorbeigekommen sein und die dort lebende Familie aus Spaß getötet haben. Doch dieses Verbrechen wurde schließlich von Gott bestraft! Ein Brausen und Donnern ertönte und die Jagdhunde töteten König Watzmann, seine Frau und insgesamt sieben Kinder, dessen Leichnam zu einem Bergmassiv erstarrte. Aufgrund dieser Sage sind beim Blick auf den Watzmann auch nicht nur König und Königin zu sehen, sondern zwischen beiden Gipfeln ragen auch die Spitzen ihrer Kinder hervor.


Todtnauer Wasserfall

Der Todtnauer Wasserfall gehört mit einer gesamten Fallhöhe von 97 Metern zu den höchsten Wasserfällen Baden-Württembergs. Dabei misst allein die höchste Fallstufe des Stübenbachs schon knapp 60 Meter. Aber auch die anderen Kaskaden sind sehr sehenswert und besonders im Frühling bei der Schneeschmelze oder nach längeren Regenphasen beeindruckend.

Seit Pfingsten 2023 kann der Wasserfall auch aus der Vogelperspektive von der Blackforestline betrachtet werden.


Engstligenfälle Adelboden

Die Engstligenfälle sind für mich eine der schönsten Wasserfälle der gesamten Alpen. Nicht nur die Größe ist beeindruckend, sondern auch die Wassermassen, die hier ins Tal hinabstürzen.

Insgesamt überwindet hier das Wasser auf zwei Fallstufen aufgeteilt eine Höhe von circa 600 Metern.

Wer es bequem möchte, der fährt hier mit der Seilbahn hoch und wandert bequem entlang der Kaskaden hinab.


Erdmannshöhle Hasel

Die Hasler Erdmannshöhle zählt zu den ältesten Tropfsteinhöhlen Deutschlands. Wer sie besucht, steigt in eine bezaubernde Welt von Tropfsteinen hinab, die in Form als Stalagtiten, Stalagmiten und Stalagnaten zu sehen sind und einzigartige Formen gebildet haben. So sind hier unter anderem Hochzeitstorten, Haizähne oder die Krippe von Betlehem zu erkennen. Auch wenn die Tropfsteine mehrere Millionen Jahre alt sind, so sind sie dennoch sehr empfindlich und sollten in keinem Fall berührt werden.

Die Höhle kannst du auf eigene Faust erkunden. Auf dem Weg durch die niedrigen Höhlengänge lässt dich zurecht vermuten, dass hier Erdmänner oder Zwerge leben.


Münstertal

Die Gemeinde Münstertal befindet sich etwa 20 Kilometer südlich von Freiburg und erstreckt sich entlang des Flusses Neumagen von Staufen bis hoch in den Schwarzwald zum Schauinsland und Belchen hinauf.

Besonders bekannt wurde dieser Ort bereits im Mittelalter schon, da das Kloster Münstertal ein großes Einflussgebiet besaß und auch viele Gläubige den Wirkungsort des Hl. Trudpert aufsuchten.

Des weiteren war der Ort im Mittelalter sehr vom Silbererzabbau geprägt, wovon heute noch das Besucherbergwerk Teufelsgrund berichtet. Ebenso befindet sich im Ort ein Bienenkundemuseum, welchen Besuchern einen umfangreichen Blick in das faszinierende Reich der Insekten gibt.


Seiser Alm

Mitten in den italienischen Dolomiten befindet sich mit einer Gesamtfläche von 56km2 die größte Hochalm Europas. Sie liegt etwa 20km nordöstlich von der Stadt Bozen entfernt und grenzt an die berühmte Alpenortschaften wie Seis, St. Ulrich und Kastelruth.

Wer den Aufstieg zur Alm hinauf geschafft hat, dem bietet sich bei klarer Sicht ein überwältigendes Bergpanorama auf die Langkofelgruppe. Dieses Bergmassiv besteht aus insgesamt sechs einzelnen Gipfeln. Mit der Blickrichtung des Bildes sind das von links die nach-folgenden Erhebungen: Langkofel (3181m), Fünffingerspitze (2918m), Grohmannspitze (3113m), Innerkoflerturm (3054m), Zahnkofel (3000m) und der Plattkofel (2964m).

Im Winter laden hier zahlreiche Skiliftanlagen mit über 60 Abfahrtskilometern und ein umfangreiches Langlaufgebiet zu einem panoramareichen Wintersporterlebnis in den Dolomiten ein, während im Sommer zahlreiche Wanderer die Almlandschaft aufsuchen.


Das Auerwild

Das Auerwild lebt in borealen und gemäßigten Zonen auf Höhen über 1000 Meter über dem Meeresspiegel. Somit fühlen sich die Auerhennen und Auerhähne auch auf den Höhen des Schwarzwaldes wohl, ist jedoch stark vom Aussterben bedroht und nur noch sehr selten zu sehen. 

Beim Auerwild („Tetrao urugallus“) handelt es sich um die wohl größte Hühnervogelart Europas. Während das Weibchen rund 60 cm groß und ca. 2,5kg schwer wird, erreichen Männchen eine Höhe von bis zu einem Meter und ein Gewicht von bis zu 5kg. Die Paarungszeit bzw. die sogenannte „Balzzeit“ beginnt mit der Schnee-schmelze und endet meistens dann, wenn die Bäume mit Sprießen anzufangen. Hierbei stolziert der Auerhahn prahlend umher und posiert mit seinem Gefieder, um ein Weibchen zu beeindrucken. In dieser Zeit steigt deren Testosteronspiegel um das 100-fache an, wodurch die Auerhähne in dieser Zeit äußerst aggressiv sind und auch vor Menschen kein Halt mehr machen, wenn sie in ihr Revier eintreten.


Jungfraujoch

Das als „Top of Europe“ bezeichnete Jungfraujoch befindet sich inmitten der Schweiz und lockt mit der atemberaubenden Gletscherwelt Besucher aus aller Welt auf 3464m ü.NN. hinauf. Diese werden bereits seit 1912 mit der Jungfraubahn auf Zahnrädern zum höchstgelegenen Bahnhof Europas hinaufbefördert.

Weiter geht es per Aufzug nun auf die sogenannte „Sphinx“ hinauf, von der man nun die Aussicht genießen kann. Bei klarer Sicht öffnet sich hier nun ein spektakulärer Blick auf das Aletschgletscher, der mit seiner Fläche von 78,49 km² der größte Gletscher der Alpen ist. Ebenso wirken die Gipfel von Eiger (4110m ü. NN.) und Jungfrau (4158m ü. NN.) zum Greifen nah. Außerdem gibt es innerhalb der Bergstation einen Zugang zum Gletscher, der in angelegten Gängen auch von Innen zu besichtigen ist.


Nebelhöhle

Auf der Gemarkung der Gemeinde Sonnenbühl auf der Schwäbischen Alb gibt es mit der Nebelhöhle eine sehr beeindruckende Höhle zu bestaunen. Die sehr alte Tropfsteinhöhle liegt auf rund 780m ü.NN. und hat eine Länge von 813 Metern, wobei 450 Meter davon für Besucher erschlossen sind. Wer vom Höhleneingang die 141 Treppenstufen hinabsteigt, taucht ein in eine faszinierende Tropfsteinwelt mit teilweise sehr hohen Hallenabschnitten.

Ihre Bezeichnung als Nebelhöhle ist aufgrund einen Phänomens im Winter über die Jahrhunderte entstanden: Dadurch, dass in der Höhle ganzjährig nur 8-10°C und eine Luftfeuchtigkeit von rund 90% vorherrschen und die Höhle zusätzlich ein kleines Loch nach außen aufweist, steigt an Tagen, bei denen die Außentemperatur höher als in der Höhle ist, die wärmere Höhlenluft aus dem Loch an die Oberfläche auf und kondensiert sofort zu Nebel.


Mummelsee
Wer den Schwarzwald kennt weiß, dass im Laufe der Jahrhunderte viele Sagen und Legenden entstanden sind. Wer den Mummelsee im Nordschwarzwald besucht, der bekommt wahrscheinlich schon vor Ort ein Gefühl, dass sich hier in der Vergangenheit schon einiges ereignet haben muss.
So sollen früher Menschen hier hoch gekommen sein, die die hier im Wasser lebenden Nixen aufgesucht haben sollen und sie um Hilfe gebeten haben. Diese scheuen Wasserwesen sollen wohl im Besitz von übermenschlichen Kräften gewesen sein und auch den ein oder anderen Wunsch erfüllt haben.


Freiburg
Die im Breisgau gelegene Stadt Freiburg lädt mit ihrer historischen Altstadt zu einem Stadtbummel ein. Sie wurde nach der Bombardierung im 2. Weltkrieg wieder liebevoll von den Freiburgern hergerichtet.
Das Wahrzeichen der Stadt ist das Freiburger Münster. Viele bezeichnen den 116m hohen Kirchturm auch als den schönsten Turm der Christenheit. Ein Abstecher in die kunstvolle gotische Kirche ist absolut ein Muss. Auch kann der Münsterturm bestiegen werden. Ebenso lohnt es sich, die Höhenmeter hinauf zum Kanonenplatz am Schlossberg zu bewältigen, denn die Aussicht von dort auf die Stadt ist einzigartig. Zum Abschluss darf natürlich eine Münsterwurst nicht fehlen.


Gorge de la Diosaz

Bei der Diosaz handelt es sich um einen Bergbach, der die französische Alpen durchfließt und am Fuße des Gipfels Mont Buet (3096m ü.NN.) entspringt. In ihrem Verlauf verändert sich das Bachbett in Servoz nahe von Chamonix in eine fast schon klammartige Schlucht. Diese wurde von 1871-1875 mit Brücken und Wege auf 2,6km erschlossen und für Besucher zugänglich gemacht und ist seither jährlich von Juni bis September geöffnet. Während in der Schlucht einige kleine Wasserfälle betrachtet werden können, wartet am oberen Ende der Schlucht eine Engstelle mit meterhohen Felswänden.


Mont Blanc

Besonders ehrfürchtig fühlt man sich, wenn man den höchsten Berg eines ganzen Kontinents vor den eigenen Augen in live sieht. Der Mont Blanc ist mit seinen 4810m ü. NN. nicht nur der höchste Berg von Frankreich und den gesamten Alpen, sondern auch die höchste Erhebung des europäischen Kontinents. Kaum verwunderlich sollte es daher sein, dass dort oben das ganze Jahr über Schnee liegt und Peterchen Frost dort eine bittere Kälte herrschen lässt. Nicht selten klettert hier im Winter die Temperatur unter minus 30°C und sorgt für fast schon arktische Verhältnisse inmitten von Europa.


Julische Alpen

Auch bis nach Slowenien erstrecken sich die Gipfel der Alpen. Dabei wird dieser Teil auch als Julische Alpen bezeichnet. Innerhalb dieser Gebirgsgruppe ragt auch der Berg namens Triglav mit seinen 2864m ü.NN. in die Höhe, der damit auch die höchste Erhebung von Slowenien ist. Um den Gipfel herum erstreckt sich mit 838 Quadratkilometern der völlig naturbelassene Triglav-Nationalpark. Aufgrund der steilen Anstiege zum Nationalpark hinauf sind hier oben recht wenig Menschen anzutreffen und somit lässt sich die Natur in vollen Zügen genießen, besonders in den frühen Morgenstunden, wo hier tatsächlich noch der Kuckuck zu hören ist. Der Gipfel des Triglav besteht insgesamt aus drei Spitzen, welche seit dem Jahr 1994 auch auf der Nationalfahne von Slowenien zu finden sind.


Vintgar-Klamm

Mitten im slowenischen Triglav-Nationalpark und etwa vier Kilometer nordwestlich von Bled entfernt, befindet sich die Vintgar-Klamm (Blejski vintgar). Die 1600 Meter lange Schlucht wurde bereits 1893 begehbar gemacht und für Besucher geöffnet.

Die Klamm selbst wurde durch die Wasserkraft des Radovna-Flusses geschaffen, der sich im Laufe der Zeit bis heute rund 300 Meter tief in die Felsen gegraben hat. Die Schlucht endet mit dem 13 Meter hohen Šum-Wasserfall.


Laghi dei Piani (Bödenseen)

Die Seen namens Laghi di Piani (auf Deutsch: Bödenseen) befinden sich am Fuße des 2539m ü.NN. hohen Sextensteins unweit der Dreizinnenhütte. Wer früh morgens oder spät am Abend hier ist, der hat die Chance, das im See spiegelnde Gebirgsmassiv der dahinter liegenden Dreischusterspitze (3145m ü.NN.) zu betrachten. 


Cascate di Fanes

In den Dolomiten befindet sich zwischen den Orten Toblach und Cortina das sogenannte Fanes-Tal. Wer hier dem Bachtal aufwärts folgt, bekommt eine malerische Flusslandschaft zu sehen. Rasch verändert sich das eher flache Flussbett in eine reißende Schlucht mit über 100 Meter hohen Felswänden und lassen den Betrachter von oben nur staunen, was hier die Wasserkraft über die Jahrtausende geschaffen hat. Am Ende des Tals befindet sich schließlich der Fanes-Wasserfall, der mit seiner Fallhöhe von insgesamt 90 Metern über mehrere Kaskaden in die Tiefe stürzt und damit der höchste Wasserfall der Dolomiten ist. Besonders beindruckend ist es, hinter der oberen Kaskade durchlaufen zu können und hinter den Wassermassen zu stehen. Während das eiskalte und kristallklare Bachwasser nur von Bachforellen bewohnbar ist, beherbergt das Tal selbst eine Vielzahl sehr seltener Pflanzenarten.


Drei Zinnen

Das Wahrzeichen der Dolomiten sind sicherlich die weltbekannten Drei Zinnen. Sie befinden sich zwischen den italienischen Orten Toblach und Cortina, wo 2026 die olympischen Winterspiele stattfinden werden. Um die Zinnen selbst herum erstreckt sich ein großes Wandergebiet.

Wer die drei Zinnen selbst aus der bekannten Panorama-Perspektive sehen will, der muss zur Dreizinnenhütte wandern. Dort angekommen bietet sich bei gutem Wetter ein atemberaubender Blick zu den thronenden Berggipfeln: Links die kleine Zinne (2700m ü. NN.), die große Zinne (2999m ü. NN.) in der Mitte und rechts die Westliche Zinne (2973m ü. NN.).


Gänglesee

Wer die Länder aufzählt durch die sich die Alpen erstrecken, darf dabei das Fürstentum Liechtenstein nicht vergessen. Auch wenn dieses Land sehr klein ist, so befinden sich dennoch innerhalb der Landesgrenzen einige tolle Flecken zum Bilder machen.

Darunter zählt auch der Gänglesee, der sich am Ort Steg befindet. Hier mündet der Valnüerbach, dessen Wasser von den dahinter gelegenen Berggipfeln abfließt. Dazu gehören von links der Naafkopf (2570m ü.NN.), der Hinter Grauspitz (2574m ü.NN.) und der Vorder Grauspitz, der mit seiner Höhe von 2599m ü.NN. die höchste Erhebung des kleinen Fürstentums ist.


Eibsee

Der Eibsee ist für mich persönlich ein absoluter Ruhepol und auf jeder Bayernreise auf dem Zettel. Er zählt außerdem als einer der klarsten Seen Deutschlands.

Der 4,8 Hektar große und bis zu 26 Meter tiefe See liegt direkt am Fuße der Zugspitze, welche sich in den Morgenstunden an klaren Tagen im Eibsee spiegelt. Das überwältigende Panorama des Wettersteingebirges spiegeln zu sehen ist jede Sekunde des Frühaufstehens wert und entschädigt die Strapazen am Morgen.

Hier solltest du dir die Zeit nehmen, um den Eibsee auf dem Rundweg (7,5 Kilometer) genau anzuschauen und die Seele baumeln lassen zu können.


Zugspitze

Die Zugspitze ist mit 2962m ü.NN. die höchste Erhebung der gesamten Bundesrepublik Deutschlands. Wer hier an klaren Tagen auf der Panoramaterrasse steht, der bekommt ein überwältigendes Panorama zu Gesicht: Im Süden auf die Alpenlandschaft der österreichischen Alpen, im Osten auf das restliche Wettersteingebirge, im Norden auf den Eibsee und im Westen bei ganz klarer Sicht bis hin zum Bodensee und dem Feldberg im Schwarzwald.

Wer mutig genug ist und entsprechend ausgerüstet ist, der kann die letzten Meter bis zum goldenen Zugspitz-Gipfelkreuz auch noch erklimmen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um auf die Zugspitze zu gelangen: Von der deutschen Seite aus mit der Eibseebahn oder der Zahnrad- und Gletscherbahn oder von der österreichischen Seite mit der Tiroler Zugspitzbahn. Wer zu Fuß hinauf wandern möchte, der kann den Zustieg über die Höllentalklamm nutzen. Hier ist jedoch genügend Kondition erforderlich.


Schwarzsee im Triglav-Nationalpark

Hoch oben im Triglav-Nationalpark in Slowenien befindet sich der Crno jezero (Schwarzsee). Nach einem kurzen, aber saftigen Aufstieg auf einem hochalpinen Steig mit über 800 Höhenmetern lädt der idyllisch gelegene See zum Verschnaufen und Verweilen ein.

Der Schwarzsee befindet sich auf einer Hochebene in den Julischen Alpen und bietet aufgrund seiner Abgeschiedenheit ein einzigartiges Naturparadies für seltene Tier- und Pflanzenarten. Auch der Kuckuck ist hier beheimatet und lässt seine Rufe durch das Sieben-Seen-Tal hören.


Die Breitachklamm

Die Breitachklamm in Oberstdorf gehört für mich persönlich zu den allerschönsten Schluchten der gesamten Alpen und ist daher unbedingt einen Besuch wert.

Sie entstand während der letzten Eiszeit vor rund 10.000 Jahren, als sich der Gletscherabfluss durch das weichere Gestein einen Weg ins Tal gebahnt hat.

Um die atemberaubende Schlucht dem Alpentourismus zugänglich zu machen, wurden schließlich 1904 zunächst Sprengungen durchgeführt, bevor schließlich die Wege, Stege und Brücken eingebaut wurden, bevor bereits ein Jahr später die Einweihung stattfand.

Die Klamm ist heute auf ihrer Länge von zweieinhalb Kilometer durch Stege und Brücken für Besucher erschlossen. Die eindrucksvolle Klamm ist mit einer Tiefe von bis zu 150 Metern sehr imposant und lässt einen beim durchtosenden Wasser erahnen, welche gewaltigen Wasserkräfte hier gewirkt und die Schlucht bis zu ihrem heutigen Aussehen geformt haben.

Steffen Rees 
Kirchstraße 3a, 79674 Todtnau 
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